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Hagebutten und Schlehenfeuer - Wanderung nach Pielenhofen
„Hagebutten und Schlehenfeuer“
Eine Wanderung entlang der Naab durch eines der reizvollsten Täler.
„Warum nach Bibione fahren wenn es daheim so schön sein kann“.
Als Rudi so „mir nichts, dir nichts“ diese Frage in die wunderbar frische Herbstluft stellte schauten ihn zahlreiche Augenpaare zunächst etwas ungläubig an.
Ja, so sinnierte der eine oder andere, eigentlich hast Du recht.
Und tatsächlich, wer den Blick zurück gen Kallmünz bzw. nach vorne in Richtung Duggendorf schweifen ließ musste ihm recht geben.
Als wir losmarschierten lag noch tiefer Tau auf dem Weg, die Sonne legte sich langsam ins Naabtal, das wie in Gold und Safran getaucht erschien.
Die Frische der herrlichen Herbstluft aufsaugend verfielen wir in eine fast euphorische Stimmung, strammen Schrittes ging es in Richtung Pielenhofen und nur eine gewisse „Unreife“ aller männlichen Stimmen hinderte uns daran ein Lied anzustimmen.
Ein steiler Anstieg nach Duggendorf nahm uns dann doch etwas von diesem Elan und so mancher sah sich schon hier vor einem Schweinsbraten mit Knödl sitzen.
Aber es zog sich und zog sich. Kamen wir um eine Kurve und wähnten uns bereits oberhalb Pielenhofen folgte von Xare die Ernüchterung: „ a bisserl no“.
Wie durch „Urwald“ wandernd erschien uns dann das letzte Stück vor unserem Ziel: Klosterschänke, Pielenhofen.
Gestärkt durch ein kräftiges Mittagessen setzten wir zum Heimweg an. Oberfreyung, Duggendorf, Heitzenhofen.... Xare als Frontmann hielt das Marschtempo hoch und in rekordverdächtiger Zeit erreichten wir Kallmünz.
Anmerkung: Der Schreiber dieser Zeilen musste allerdings wegen einer „vorabendlichen Belastung“ den Heimweg im Auto antreten.
Nichtsdestotrotz: Das Wandern ist auch seine Lust!




















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