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Das Forsthaus
Ein poetischer Ort:
Das Forsthaus
Der Schnee knirschte unter unseren Schritten als wir uns auf den Weg machten.
Der Süße der Weihnachtszeit hingebend wollten wir diese Donnerstagsrunde zu etwas Besonderem werden lassen.
Wer konnte schon ahnen, dass es tatsächlich so!! kommen würde.
Nach einer Stunde erreichten wir diesen glitzernden Winkel mitten im Schwaighauser Forst.
Die wohlige Wärme eines Kachelofens und die Fürsorglichkeit von Emma, Ingrid und Ernst empfingen uns wohltuend.
Punsch, Stollen und ein süßlich aromatischer Rauch aus Franz' Pfeife (= eine schottische Weihnachtsmischung) sollten dann ein Übriges dazu tun.
Beflügelnde Gespräche, anregende Geschichten und Anekdoten. Die Zeit verflog, der Punsch beraubte uns jeden Gefühles dafür - und anderer mehr.
Susi meinte, es sei dies heute ein besonderer Donnerstag der entsprechend von uns gewürdigt werden müsste.
Kaum hatte sie dies mit engelhaft sanfter Stimme ausgesprochen ließ Rosalinde sofort Taten den Worten folgen - die Gläser gefüllt mit samtigweichen "Birnenaromen".
Und so umhimmelte (- nebelte) uns mit fortgeschrittener Stunde eine berauschende Melange aus Punsch und Schladerer.
Sie machte Glieder und Zunge schwerer, ebenso das Herz als wir dann diesen Ort der Glückseligkeit verlassen mussten.
Rosalinde und Susi mit festem Vorsatz den Christbaum noch in dieser Nacht zu schmücken. Geist und Gemüt könnten in keiner "frohlockender" Stimmung sein – allerdings fürchteten wir mehr um ihre körperliche Befindnis.
Alfred bat – einen "teuflischen" Kampf mit seinem Magen ausfechtend - um den Beistand aller Engel und Erzengel.
Sein lautes Flehen und Klagen erhörend schenkten sie uns Allen noch einen "besinnlichen" Heiligen Abend.
Stille Nacht!
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