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Besser geht's nicht: Firn, Sonnenschein und blauer Himmel

Skiabteilung lässt Saison mit stimmungsvoller Fahrt nach Serfaus ausklingen

Der Wetterbericht hatte nichts Gutes versprochen: Wolken und teilweise Regen, in höheren Lagen in Schnee übergehend.
Bei solchen Aussichten kann eigentlich keine Stimmung aufkommen, wenn man(n)/frau nicht mit der Skiabteilung unterwegs wäre.
So aber startete am Freitagnachmittag ein vollbesetzter Bus – alle in bester Laune – in Richtung Österreich.
Zuvor jedoch stand uns eine "harte" Prozedur bevor. Alles: Koffer, Reisetaschen, Ski und Boards waren sorgfältig im Bus unterzubringen. Keine leichte Aufgabe, wenn man mit "Ernstl" als Busfahrer verreist. Unter seinen Anweisungen die er mit seinem bekannt rustikalen Charme erteilte, gelang es dann doch recht zügig alles nach seinem Gusto zu verstauen.

Also, eine klassische Fehlbesetzung am Nockherberg als Bruder Barnabas wäre der Ernst mit
absoluter Sicherheit nicht und so kam auch das "Derblecken" während des ganzen Wochenendes nie zu kurz.
Und für "seine Schifahrer" bot er auf der Hinfahrt noch einen Service der Sonderklasse. Mit Hilfe einer Standleitung per Handy, die sein Spezl der Hohenfelser "Bäck" vom Derby aus dem Jahnstadion direkt in den Bus geschaltet hatte, waren sämtliche Fußballfans immer aktuell am Geschehen.

Kurz vor dem Ziel in Fliss hatte dann unser Reiseleiter "Koarl" für den Ernst noch ein Schmankerl: Anfahrt zum Hotel über einige Spitzkehren mit Nachsetzen, rückwärts "Einfädeln" in den Parkplatz – alles was ein Routinier am Steuer so "liebt". Entsprechend dann auch das Lob von Ernst für die sorgfältige Auswahl des Hotels zuoberst am Berg.

Am Samstagmorgen dann besorgte Blicke aus dem Fenster. Wolkenverhangene Gipfel drückten zunächst etwas aufs Gemüt, die jedoch durch ein großartiges Frühstück sofort beiseite geschoben wurden.

Bei der Fahrt zum Skigebiet dann das Gleiche wie am Abend zuvor: Spitzkehren ohne Ende und ein Busfahrer der dabei richtig aufblühte: Keine monotone "Kaffeefahrt" auf langweiligen Landstraßen.

Der erste Skitag selbst dann ein Highlight: Sonne, blauer Himmel. Anfangs noch etwas harte Pisten, die aber im Laufe des Vormittages auffirnten, für Skifahrer ein Traum in Weiß.
Nach einem herzhaften Mittagessen mit Portionen für eine dreiköpfige Familie dauerte es dann doch einige Zeit bis man(n) wieder so richtig in Schwung kam. Einzig auf einem elend langen Schussstück machte sich der Berg "Kaiserschmarr'n" in Geschwindigkeit positiv bemerkbar.

Aber dann gab es kein Halten mehr: Die Waldabfahrt nach Serfaus ein Genuss. Der Schnee zwar etwas schwer aber "g'führig" ohne Ende (= Bild und Ton dazu von unserer Kamerafrau "Brigitte").

Nach Traumverhältnissen am Berg wie diesen konnte der Samstagabend nur noch Spitze werden und das tat er dann auch.
Ein leckeres 4-Gänge-Menue mit einigen Vierteln "Roten" und eine entspannte Stimmung bei allen ließ diesen Tag sehr angenehm ausklingen: "So a sauguada Dooch".

Der Sonntag dann als hätte man die Wiederholtaste gedrückt.

Die Abfahrt von der Mittel- zur Talstation: Firn vom Feinsten wie angerichtet, das Herz
schlug einem höher. Und es ging weiter. Rein in die Gondel - raus aus der Gondel - Abfahrt runter: "the same procedure" oder auf gut deutsch: Skifahren bis zum Abwinken.
So war es dann auch nicht verwunderlich, dass so manchem auf den letzten Abfahrten die Knie weich wurden (= Bilder dazu unter "Mann im Schnee").

Am Bus angekommen konnten einem nur noch der Cappuccino und die Wiener mit Brot
vom Ernst wieder auf die Beine helfen.

Einhelliger Tenor zu diesem Wochenende: Alle wunschlos glücklich und – bitte mehr davon.
Zum Schluss: Ein herzlicher Dank an "unseren" Reiseleiter Karl Hummel, alles perfekt.
(= Dazu auch der Eintrag im Gästebuch von "pistenschnecke".)

 

Video I / Video II


"Mach mal 'nw Pause"

"Die Nacht war hart..."

"Coole Brillen"

"Bin ich platt"

"Tolles Panorama, wenn da nicht......"

Schöner Gipfel

"Blauer Himmel - wo lag Brigitte ?"

Blaumänner

"Welche Abfahrt nehmen wir ?"

Vielleicht doch die....

Neeiiiin, wir wollen die andere

Panorama

Jetzt zieh ich meinen letzen Trumpf aus dem Ärmel !

Stilvoll - oder in Schönheit sterben

Mann im Schnee - oder als die Knie weich wurden

Oamal gehts no, oamal....

 
   
87 Seitenaufrufe seit 01.01.2009

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